Als wäre der Frieden in die Welt zurückgekehrt, hätte alles Leid aufgelöst und Herzen, wie auch Geister der Güte geöffnet, sodass liebevolle Gedanken, jede Absicht umarmend in aller Werke Schönheit wohnen. Eigentlich war er immer da, zum greifen nah aber unbeachtet. So lag der Winter auf der Welt und die Natur gab ihm vertrauensvoll das Leben in die Obhut. In froher Grosszügigkeit verschenkten die edlen Eiskristalle ihr Strahlen dem staunenden Auge und wiesen auf die unermessliche Schönheit hin, jenseits des Blendwerks angeblicher Alltagspflichten. Gemächlichen Schrittes folgte ich dem Pfad, welcher mit mannigfaltigen geräuschen, mal schneeklar, mal geröllknirschend meine Wanderung untermalte, betrachtete ehrfurchtsvoll der hohen Tannen stets festliches Weihnachtskleid und liess mich von der Sonne höflichem Leuchten einladen. Auf so wunderbare Weise belebt öffnete sich mein Blick dem Zauber moosbehangener Äste entschlafener Bäume, beglückten mich kecke Sprösslinge verschiedenster P...
Hier bleibst du, meine Seele Hier lebst du, liebstes Herz Befreit von allem Lebenszwang Fliegst fröhlich himmelwärts Gefunden eigner Lebenssinn Entbunden, was am Faden hing Belebt, was scheinbar faul und Tot Vertrieben vieler Worte Not So blicke ich zum Himmel auf Und danke Gott von Herzen In meinem eigenen Lebenslauf Zu loben und zu scherzen. PL. 11.8.24
Advent, Advent, das Konto brennt. Geschenke, die ich ‚aufgeschoben‘ Müssen werden abgehoben! Ja, es war geplant, fürwahr, Denn die Feier ende Jahr Kommt ja nur grad‘ ebendann Und man tut halt, was man kann… Könnte man, statt „straffem Eilen“ Güte unterjährig teilen? Statt dem Menschen, der da rennt Gäbs ein „Friedens-Abonn‘ment‘? Fragen über noch mehr Fragen Mag das Herz nun in sich tragen Doch erst kommt manch‘ schöne Feier Danach ist der Kopf dann freier Und statt Kummer über ‚Regen‘ Leuchte in Dir Gottes Segen. PL. Dez. 2023