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Derselbige

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Es dachte einer sachte Und über vieles wachte Derselbige geschwind,  So, wie sie eben sind. So sah er, was da möglich Und sagte sich: "Da frög' ich Am besten einen andern." Schickt gleich sich an zu wandern. So ging er über Stock und Stein, Nahm dieses mit, liess jenes sein, Kam müde, aber froh zurück; Ass glücklich noch ein Kuchenstück Und als es tagte, fragte, Indem er laut es sagte Derselbige von neuem: "Was kann mich heut' erfreuen?" So hört er auf sein Herz Erlaubt sich manchen Scherz Und Gutes mag im Maien Wie anderntags gedeihen. ... PL 2021

Traumgedicht

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In Windeseile legte sich ein tiefer Frieden in mein Herz Und ebenso verschwand ein jeder, je empfund‘ne Schmerz Ein Liebesbild - ich wagt‘ zu staunen kaum Und unverseh‘n erwacht’ ich aus dem Traum. ... P.L. 2020

Elfenkränzchen-Chrüsimüsi

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So 'nes Chrüsimüsi! Auf MX3.ch anhören...

Entstehung

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Es sass in seiner Bleibe, Auf dass es etwas schreibe, Was rührt an Herz und Geist Und nebenbei beweist, Dass Fröhlichkeit zum Leben, Dem Menschen sei gegeben, Ein herrliches Gemüt, Von festlichem Geblüt. Vor sich ein Blatt Papier, Ein gutes Glas zur Zier Und warmer Kerzenschein Lädt höflich grüssend ein. Es lockt des Wortes Schatz Für manchen grossen Satz. Dass federleicht entweicht, Was einst zum Ruhm gereicht. Es regt sich der Gedanke, Wird flugs zur Rosenranke, Behende vogelfrei, Manch Siegel bricht entzwei, Der Sturm der Fantasie, Des Lebens Symphonie, Vereint im Glanz der Seele Es jubeln Herz und Kehle. Von solchem Tun erfüllt, In Lebenslust gehüllt Ermattet zartes Wesen. Ein letztes Mal noch lesen, Die Lider werden schwer, Sein Haupt sinkt mehr und mehr, Mit Lächeln im Gesicht. Dann löscht der Kerze Licht PL 22.8.21

Gesegnet

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Sie flogen gediegen hinein und hinaus Im Jenseits der Zeiten in Saus und in Braus. Das Glück war den Herzen gewogen und Hold, Aus Auge und Kehle erstrahlte wie Gold Der Schöpfung gesamte Schönheit und Glut, Erfüllte den Geist und sieh‘: Es war gut. In Einigkeit trafen sich Zweifel und Angst „Wir sorgen dafür dass ums Leben du bangst“ Und besser gemeinten eifernden Rat Man süchtig um einige „Inputs“ bat. So stockte der Gang, eines Übels gewahr, Das giftiges Wort bald im Herzen gebar. Und leis‘ triumphierend mit ernsthafter Ruh‘ In Häme sich suhlend: „ die Schuld trägst auch du!“ Die Jugend, das Leben, sie zogen vorbei Doch Sanftmut und Liebe, sie warteten Treu, Um würdevoll Gutes entstehen zu lassen Und frohe Gesinnung ins Auge zu fassen. Den Segen zu kennen und Glück noch dazu; Ein jeder mag helfen, doch tun kannst es du. PL 6.6.21

Aller guten Dinge

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Mitgefangen, ohne "gangen" Mitgelitten und gestritten Mitgelesen, dagewesen Mitgemacht, doch nicht gelacht Mitgetrauert, untermauert Mittendrinn, doch nicht gekauert. Doch nun redlich recht ermattet, Sei mir dies Gedicht gestattet, Welches, sinn- und inhaltsfrei Voller vielem Allerlei Quasi aus der Feder fliesst, Froh sein neues Sein geniesst, Und mit hellem Jubelklang (manchen Ohren wird es bang) Durch die weiten Lüfte weht, Eher fliegt, doch manchmal geht. Wie dem also sonst noch sei: Guter Dinge seien drei. Also fahre ich bald fort, Bleibe hier und halte Wort,  Um es dann, nachdem in Reimen Viele schöne Worte keimen In den Strassen und auch Gassen Eurer Herzen loszulassen. Also dann verbleibe ich Achtungsvoll Der Elferich PL 30.5.21

Spatzenleben

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Es flitzte ein Schatten behende Am Fenster vorbei, ins Gelände,  Wobei er, im Gras sich versteckend Des Suchenden Blick heimlich neckend, Behutsam den Garten bereiste Und gleichsam gar königlich speiste. Er reckte den Kopf und Husch, Husch Verschwand sein Gefieder im Busch Am Sicheren Ort angekommen,  Und noch einen Ast mehr erklommen, Begrüsste die Gattin ihn fröhlich Und zweisam sangen sie seelig. PL, 21.05.21