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Winterkleid

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Als wäre der Frieden in die Welt zurückgekehrt, hätte alles Leid aufgelöst und Herzen, wie auch Geister der Güte geöffnet, sodass liebevolle Gedanken, jede Absicht umarmend in aller Werke Schönheit wohnen. Eigentlich war er immer da, zum greifen nah aber unbeachtet. So lag der Winter auf der Welt und die Natur gab ihm vertrauensvoll das Leben in die Obhut. In froher Grosszügigkeit verschenkten die edlen Eiskristalle ihr Strahlen dem staunenden Auge und wiesen auf die unermessliche Schönheit hin, jenseits des Blendwerks angeblicher Alltagspflichten. Gemächlichen Schrittes folgte ich dem Pfad, welcher mit mannigfaltigen geräuschen, mal schneeklar, mal geröllknirschend meine Wanderung untermalte, betrachtete ehrfurchtsvoll der hohen Tannen stets festliches Weihnachtskleid und liess mich von der Sonne höflichem Leuchten einladen. Auf so wunderbare Weise belebt öffnete sich mein Blick dem Zauber moosbehangener Äste entschlafener Bäume, beglückten mich kecke Sprösslinge verschiedenster P...

Trost

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Es kam ein kleines Lächeln, Mir lieben Trost zu fächeln Erst setzt sich’s auf die Nase, Dann flugs zur Blumenvase. Es raschelt in den Blättern, beginnt ein Lied zu schmettern, Bevor es froh verschmitzt Auf meine Lippen sitzt. PL. 2023

Ganzjahres-Neujahrswünsche

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Herbstbild

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Warme letzte Sonnenstrahlen schenken uns des Herbstes Pracht Golden schmücken sich die Bäume und die Elster hält die Wacht Wo einst blaue Beeren prangten, um des Sommers Gast zu sein Laden feurig rote Blätter zum Verweilen herzlich ein. Auch die Rose, deren Blüten meiner Sinne reinstes Glück Hält sich mit der Hagebutten reicher Gabe nicht zurück Herbstlich duftet jeder Garten, führt uns in die stille Zeit Ruhe innig tiefer Frieden weist uns nach der Ewigkeit PL 7.10.22

Wenn

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Wenn ich mein Leben mit Dir teilte, Bliebest Du mein für alle Zeit? Wenn ich für immer hier verweilte Wär’ mir Dein Herzenswunsch geweiht? Wenn uns‘re Sterne sich vereinen Darf ich Dein Lebensabend sein? Wenn wir nach grösster Freude weinen, Ist Deine Liebe dennoch mein? Kann ich Dich halten, wenn es regnet, Wenn ich vom Sturm verschlungen bin; Sind wir uns dann erneut begegnet, Steht uns nach uns dennoch der Sinn? Wenn alle Welt sich von uns wendet So mancher Tor sich an uns nährt.  Stets der Gedanke Trost mir spendet: Dass unser Wesen ewig währt. P.L. 11.9.22

Straucheln

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Über und über mit Beeren bedeckte zierliche Zweige Leuchtendes Blau, unter dessen Gewicht man sich neige Liebend begossen, umrahmt mit  passendem Stein Lädt dieses Wunder des Lebens zum staunen mich ein. Ebenso froh, auf dem nahegelegenen Baum labt eine Amsel sich an diesem "Sommernachtstraum" Und von den Apfelbaumblättern traulich verborgen Plant sie genussvolle Tat, wenn nicht heute, dann morgen. Dies will ich weder erdulden, noch schmerzlich ertragen! Und mache mich auf, um nach der Gesinnug zu fragen Kurzerhand und mit mir, als stillen Begleiter Hüpft sie von Ästchen zu Ästchen ungern etwas weiter. Jetzt steh' ich allein vor dem Strauch und geniesse die Beeren Und kann ich mich eines Gedankens nun doch nicht verwehren: Das Lied dieser Amsel habe ich schrecklich vermisst Ja, eigentlich wär' es doch schön, wenn sie wieder hier isst. PL 14.7.22

PromenadenSee

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Schreiende Stille, geschäftiges Chillen Hastiges Schlendern, haltloser Willen Fern verhallt fröhliches Vogelgeschrei Nah ist das Ende doch niemand dabei Rennender Menschheit Bewegungserlabung Spielend genährte gesunde Begabung Frieden erzwungen mit eigenem Schweiss Jeder holt nach mit begründetem Fleiss Lauter und lauter wird Ruhe gepflegt  Eifrig gerungen, entschlossen gehegt So ist das Leben im menschlichen Sinn Fortschritt ist Ruhe und diese ist hin. PL. 2022